OLG bildet zum Gerichtsvollzieher aus

publiziert 22.02.2016, überarb. 15.04.2018

 

 

Gerichtsvollzieher sind moderne Freibeuter von Gnaden der Landesregierungen: Sie pfänden, sie öffnen Wohnungen, sie beantragen Haftbefehle, sie vollstrecken solche, sie nötigen zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, ohne dass es eine gesetzliche Grundlage gibt, die sie berechtigt, hoheitliche Handlungen im Allgemeinen durchzuführen.

 

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Neuer Studiengang zum Gerichtsvollzieher

 

Aktuell liegen an allen Gerichten Prospekte aus, die den neuen juristischen Studiengang zum Gerichtsvollzieher/in (LL.B.) bewerben. Auf der Titelseite des Prospektes wird die Ausbildung beworben mit "Selbständig und verbeamtet!"

 


 

Für Bewerbungen zuständig sind die Oberlandesgerichte Stuttgart und Karlsruhe.

 



 

Damit ist faktisch schon der Grund geklärt, warum der Präsident des OLG Stuttgart, vertreten durch OLG-Richter Dold, im Verfahren 12 K 2178/15 Verwaltungsgericht Stuttgart in der Erwiderung vom 03.07.2015 den in meiner Auskunftsklage  eingeforderten Nachweis nicht vorgelegt hat, mit welchen Rechten Obergerichtsvollzieher Schneck ausgestattet ist und wer ihm diese Rechte zugewiesen hat: Das Oberlandesgericht Stuttgart wie auch das von Karlsruhe betreiben selber die Ausbildung von Gerichtsvollziehern mit der Maßgabe, dass diese als Beamte im eigenen Geschäftsbetrieb selbständig ihrer Tätigkeit als Gerichtsvollzieher nachgehen werden.

 

 

Rechtsbeugung mit Ansage, als Gerichtsvollzieher gemäß § 34 BeamtStG uneigennützig zu handeln haben, aber gesetzwidrig

an allen ihren Handlungen wirtschaftlich partizipieren!

 

 

Täuschung der Studenten

 

Der von den Oberlandesgerichten Stuttgart und Karlsruhe beworbene juristische Studiengang Gerichtsvollzieher/in (LL.B) mit gesetzwidrigen Sachverhalten beworben wird, ist ersichtlich. Hierzu die Seite Täuschung der Studenten.