Vorverurteilung

publiziert 11.04.2018

 

 

Auf Seite Ladung der Zeugen verweist Justizangestellte Knorr in ihrem Schreiben vom 03.04.2018 weiter darauf: "Ebenfalls gebietet die gerichtliche Aufklärungspflicht die Ladung der Zeugen nicht." 

 

Also da habe ich ja Glück gehabt, dass Richter auf Probe Dautel die beiden geladenen Zeugen überhaupt geladen hat - wenn man sich die Ausgangslage ansieht. 

 

  • Von meinem Schneck wurde gegen mich Strafanzeige und Strafantrag wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gestellt
  •  Von mir wurde gegen meinen Schneck Strafanzeige und Strafantrag wegen falscher Verdächtigung und Hausfriedensbruch gestellt. 

 

 

Also stand Aussage gegen Aussage!

 

 

Die beteiligten Polizeibeamten konnten zum tatsächlich relevanten Sachverhalt jedenfalls nichts vermelden. 

 

Trotzdem wurde von Staatsanwältin Henze, Staatsanwaltschaft Stuttgart, das Strafverfahren gegen mich eröffnet, das gegen meinen Schneck hingegen eingestellt 

 

 

Diesem Antrag entsprechend wurde von Richter auf Probe Dautel gegen mich Strafbefehl erlassen. Der Antrag auf Einstellung des Verfahrens verpuffte - natürlich - erfolglos. 

 

Unter diesem Aspekt ist es also schon mal bedeutsam, dass Richter auf Probe Dautel wenigstens zwei Zeugen geladen hat. Gemäß der Meinung der Justizangestellten Knorr, dass "die gerichtliche Aufklärungspflicht die Ladung der Zeugen nicht"

gebietet, hätte er eigentlich gar keinen Zeugen laden müssen, da er ja durch den Erlass des Strafbefehls einerseits und seiner Verweigerung andererseits, wegen der gegenseitigen Schuldzuweisungen das Strafverfahren einzustellen bereits angezeigt hat, dass er von meiner Schuld überzeugt ist.

 

 

Zu was überhaupt also noch die Ladung von Zeugen?

 

 

Nur um so zu tun, als ob das Verfahren fair und nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geleitet wird?

 

Dass Richter auf Probe Dautel durchaus als bemüht bezeichnet werden kann, das Verfahren zu meinen Lasten zu führen, das, meine ich, ist durch die vorherigen Ausführungen zum 1. Verhandlungstag und den zugehörigen Unterseiten ausreichend belegt. 

 

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