Kein Pflichtverteidiger

27.06.2019

 

 

Meine Verteidigerin hat ja hingeschmissen. Zum Glück. 

 

Mit Schriftsatz vom 26.05.2019 und Ergänzung vom 05.06.2019 beantragte ich die Beiordnung eines Pflichtverteidigers, da ich zwar zur Sache vortragen kann, aber nicht firm bin in der Beachtung der formalen Anforderungen, die in einem Verfahren an den Delinquenten gestellt werden. Diese Fachkenntnis hat nur ein Rechtsanwalt

 

Mein Antrag auf Beiordnung des gewünschten Pflichtverteidigers wurde von Richter Skujat mit Beschluss vom 12.06.2019 zurückgewiesen. Begründung: 

 

 

Die Ablehnung erfolgt nach dem Motto:

 

 

Ein bisschen Verurteilung tut doch nicht weh. 

 

 

Es geht aber darum, dass ich die formalen Anforderungen, die ein Verfahren an die Verfahrensbeteiligten stellt, als Laie nicht erfüllen kann. 

 

 

Zweiter Antrag auf Beiordnung eines Rechtsanwaltes

 

Am 14.06.2019 wurde der Antrag erneut gestellt. Von Richter Skujat wurde dieser als Beschwerde gegen seinen Beschluss vom 12.06.2019 gewertet und an das OLG Stuttgart abgegeben. Dort liegt er nun. 

 

 

Ich unterstelle, dass die OLG-Richter den Antrag erst so kurzfristig vor der Verhandlung am 03.07.2019 bescheiden werden,

dass zeitlich kein Rechtsmittel dagegen mehr möglich ist. 

 

 

 

Dritter Antrag auf Beiordnung eines Rechtsanwaltes

 

Am 22.06.2019 wurde ein weiterer, eigenständiger Antrag auf Beiordnung eines Rechtsanwaltes gestellt. Es wurde ein anderer Rechtsanwalt benannt. 

 

Warum Richter Skujat bemüht ist, die Beiordnung eines Pflichtverteidigers zu verweigern, das ergibt sich aus den Gründen, in im dritten Antrag gelistet sind. Es geht um,

  • einen nicht grundgesetzkonformen Geschäftsverteilungsplan am Landgericht
  • eine fehlende Legitimation der Bundesregierung zur Inkraftsetzung von Bundesrecht
  • eine fehlende Rechtsgrundlage für alles Bundesrecht, welches schon vor 1968 gegeben war. 

Antrag aufrufen

 

Dass Richter Skujat keinen Bock hat, diesen Angriff auf die bundesdeutsche Rechtsordnung zu unterstützten, versteht sich von selber. Also tut er alles, um die Beiordnung eines Pflichtverteidiger zu verhindern.  

 

Am 27.06.2019 wurde Richter Skujat aufgefordert, den neuen Antrag zu bescheiden. 

 

 

Ich denke, er wird den Antrag so spät zurückweisen,

dass kein Rechtsmittel mehr möglich ist.  

 

 

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass ich am 03.07. alleine und ohne Rechtsbeistand vor Gericht stehe. Und dann wird Richter Skujat als "gerechter" Richter mich als Folge von fehlerhaft gestellten, nicht gestellten oder nicht rechtzeitig gestellten Anträgen, also wegen formaler Mängel verurteilen - nachdem er den durch Beiordnung eines Pflichtverteidigers gebotenen Rechtsschutz verweigert und demoliert und die Mängel selber provoziert hat. 

 

Naja, sowas muss der Bürger halt hinnehmen. 

 

 

Wie es weiterging,

 

dazu ist auf Seite Ohne Rechtsanwalt vorgetragen.