Demonstration bei Klimakonferenz

publiziert 12.11.2017

 

 

Derzeit sind wieder Demonstranten unterwegs - gegen den Abbau von Braunkohle, für eine umfassende Energiewende, für was auch immer. 

 

 

Vor wenigen Tagen gab es bereits Demonstrationen gegen den Abbau von Braunkohle (Archivbild). Bild: AFP
Vor wenigen Tagen gab es bereits Demonstrationen gegen den Abbau von Braunkohle (Archivbild). Bild: AFP

 

Rund 8.000 Demonstranten sollen es gewesen sein, die in Sachen Weltklimagipfel in Bonn unterwegs waren.

 

 

8.000 Demonstranten, die nicht blicken, dass es nicht ausreicht,

für Ziele und Ideale zu demonstrieren, sondern man, wenn man etwas erreichen will, mit am Verhandlungstisch sitzen muss. 

 

 

Wenigstens mittelbar muss man mit am Verhandlungstisch sitzen, wenn man etwas erreichen will. 

 

Mittelbar bedeutet, dass die Gruppieren, die wie die Bonner Jugendbewegung, die Verdi Jugend oder die Gruppierung der Montagsdemo-Bewegungen an der Großdemonstration teilgenommen haben, versuchen müssen, eigene Leute in den Bundestag zu bringen, um im Zusammenschluss mit anderen parteilosen Abgeordneten im Bundestag der Bundesregierung Richtlinien vorzugeben, wie sie in solchem Gipfel und anderweitig zu agieren hat. 

 

Nur so werden aus Demonstranten, die faktisch ohne jede Aussicht auf Erfolg agieren, machtvolle Demonstranten, die auch in der Lage sind, die Ziele zu erreichen, die sie verfolgen.