Der Staat schmarotzert

publiziert 10.11.2015


In Baden-Württemberg will die Regierung am 11.11.2015 (kein Karnevalsscherz) ein Gesetz erlassen, um aus dem Staatsdienst ausgeschiedene Pensionäre di eWiederaufnahme der Tätigkeit schmackhaft zu machen. Benötigt werden Pensionäre zur Erteilung von Deutschunterricht oder um bei der Registrierung von Asylanten zu helfen.





Ganz aktuell wurde heute von Ministerpräsident Kretschmann bestätigt, dass morgen das Gesetz beschlossen werden woll, nachdem wieder in den Dienst eintretende Beamte zusätzlich zur ihrer Pension, die nicht angetastet wird, das übliche Gehalt erhalten. So erhöht sich die Pension eines Oberstudienrates von 3.800 EUR auf ca. 9.100 EUR brutto.


Also werden diese Pensionäre mit viel Geld gelockt.





Da stelle ich mir doch wohl zu recht die Frage, was zahlt der Staat den hunderten freiwilligen Helfern? Nichts. Die finanzieren sich überwiegend aus Spenden, sie erhalten allenfalls mal ein Dankeschön, aber weder eine Spendenbescheinigung in namhafter Höhe noch werden sie so großzügig finanziert, wie der beispielhafte Oberstudienrat.



Der Staat schmarotzert,

bereichert sich an den freiwilligen Helfern, den Idealisten.



Übrigens: das Gesetz wird morgen beschlossen werden.


Ich meine, dass diese "Fürsorge" des Staates für seine Pensionäre zum Zweck der Betreuung von Asylanten viel zu weit geht. Wenn schon, dann muss der Staat den freiwlligen Helfer auch Gutes antun. Artikel 3 Grundgesetz gebietet dies.


Aber wie bekannt, gilt das Grundgesetz in Baden-Württemberg ja nicht. Die Seite Grundgesetzfreie Länder.