Minderung der Lebensqualität

publiziert 09.01.2016

 

Die Lebensqualität vermindert sich - durch die Folgen der völlig aus dem Ruder gelaufenen Asylpolitik.

 

Köln, Stuttgart, Hamburg. Sie belegen, dass ein Kulturwandel stattfindet. Konnten vor allem Frauen bisher selbstbestimmt unterwegs sein, ist die Leichtigkeit des Seins dahin. Dunkle Ecken meiden! Ansammlungen meiden! Wer holt mich ab? Wer bringt mich sicher irgendwo hin. Zum Sport, am Abend.

 


Edward Munch: Der Schrei


 

Nicht nur Frauen müssen befürchten, angegrapscht zu werden, sexuell missbraucht zu werden. Köln. Man wird hemmungslos bestohlen. Und die Staatsgewalt lügt über den Status der Täter. Wenigstens teilweise: "Keine Asylanten beteiligt." Die Staatsgewalt vertuscht ihr Versagen, ihre Unfähigkeit, die von Merkel eingeladenen Asylanten qualifiziert zu listen. Laut Medienberichten sind ca. 500.000 Asylanträge gestellt oder weiß man wenigstens wer da ist. Wo die weiteren rund 600.000 "Neuankömmlinge" verblieben sind, weiß keiner. Auch nicht Merkel. Oder hat sie diese unter ihrem Bett gestapelt?

 

Auf jeden Fall waren mindestens in Köln Asylanten an den Ausschreitungen beteiligt. Warum auch nicht? Keine Listung, keine Perspektive. Und wenn doch gelistet, na und? Eine Karriere als Taschendieb ist für viele sicher lukrativer, und man ist sein eigener Herr. Und wenn ab und an noch gegrapscht werden kann, sogar bei Polizistinnen, was will man mehr?

 

Leute aus aller Herren Länder, die bei uns derart unterwegs sind, haben nichts mit Integration am Hut. Sie behalten ihre Kulturen, ihre Wertvorstellungen. Merkel gewährt ihnen die Menschenrechte, und diese beschädigen im Gegenzug unsere: das Recht am Eigentum, das Recht auf Würde, sprich als Frau unbegrapscht Veranstaltungen besuchen oder zur Arbeit und zurück gehen zu können. Merkel muss nicht uns mit dem Schlagwort Menschenrechte volllabern, sondern den Neuankömmlingen und bereits gegebenen Nichtabgeschobenen beibringen, was Menschenrechte sind. Jedenfalls nichts zum essen und auch nichts Beliebiges.

 

Asylanten begehen Straftaten, werden verhaftet - und sind ein paar Stunden später wieder im Heim. Toll. Die müssen doch glauben, Deuschland ist ein Schlaraffenland, für Tagediebe, Taschendiebe, Dealer und Messerstecher. Motto: "Die müssen uns ja laufen lassen, können uns ja nicht abschieben". Denn: "Wir sind ja aus Syrien". Zum Beispiel.

 

Aber nicht nur Vorkommnisse wie in Köln bewirken eine Reduzierung persönlicher Lebensqualität. In Murrhardt wurde im Ortsteil Oberneustetten, einem Weiler mit 8 Bewohnern, ein Pflegeheim geschlossen und Anfang Januar mit 200 Asylanten besetzt als Asylantenherberge wieder eröffnet. Ähnliches spielt sich nahe Welzheim ab. Wer bekommt da kein mulmiges Gefühl? Da hört die Leichtigkeit des Sein, die Unbeschwertheit im gegebenen und geordneten Umfeld zu leben schlagartig auf.

 

Wie wäre es, wenn Merkel sich im Weiler einquartieren würde, inkognito, ohne Bodyguards, und mal am richtigen Leben teilnehmen würde, so mit hautnaher Willkommenskultur, anstatt in ihrem Berliner Wolkenkuckucksheim zu behaupten "Wir schaffen das." Damit meint sie aber nicht sich und die sonstige Politprominenz, sondern uns, das Volk. Mit Merkel haben wir in Sachen Asylanten als Volk die Arschkarte gezogen, bzw. wurde sie uns hinten reingesteckt.

 

Herzlichen Dank Frau Bundeskanzlerin. Nächstes mal erst hirnen. Beim Bauen und in der Wirtschaft macht man auch zuerst einen Plan, wenn man investieren will. In der Politik macht man aber learning by doing. Geht halt auch mal schief, wenn Schreibtischtäter blindwütig agieren. Egal, die haften ja für nichts, die Schreibtischtäter, die verbraten nur unser Geld.

 

Ganz aktuell wird von Merkel und Co. behauptet, dass die Bedingungen für eine Abschiebung erleichtert werden sollen. Anscheinend hat Merkel noch nicht mit ihren Bundestagsabgeordneten gesprochen. Der Bundestag, jedenfalls der Peititonsausschuss, denkt nicht daran, die Gesetzeslage zu ändern. Seite Petition 62042 zu Asylanten. Mein Vorschlag, Asylanten sofort abzuschieben, die z. B. straffällig werden, wurde platt gemacht. Dazu noch von einer popeligen Verwaltungsbeamtin.

 

Dafür sollen mehr Polizisten eingestellt werden. Anscheinend will Merkel durch einen quasi-Polizeistaat das "Wir schaffen das" in den Griff bekommen, anstatt zuerst den Asylanten die Menschenrechte beizubringen. Und wer zahlt auch hier dafür? Natürlich wieder wir, die Steuerzahler, die wir dieses ganz Fiasko nicht angezettelt haben.

 

Mir wäre schon etwas besser, wenn Merkel und Co. aufhören würden zu sülzen, uns zu belügen über die tatsächlichen Gegebenheiten. Das zuständige Bundesamt soll ja 3.000 mehr Mitarbeiter bekommen. Irgendwann. An Asylanten kommen aber täglich 3.000. Diese Rechnung kann nicht aufgehen. Und wenn die tausenden ehrenamtlichen Mitarbeiter einmal die Schnauze voll haben, dann bricht sowieso das ganze Traumschloß zusammen. Ob Merkel dann die Suppe verteilt, in Hamburg, Köln und Murrhardt gleichzeitig? Jedenfalls wüsste sie dann mal die Leistung der ehrenamtlichen Helfer zu würdigen, und diese nicht nur anzunehmen. Übrigens, auch Langzeitarbeitslose könnten als Helfer eingesetzt werden - gegen Kohle. Wäre doch eine gute Gelegenheit, solche Leute wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Aber das ist Merkel und Co. wohl zu teuer, oder sie ist für so profane Sachen nicht zuständig?

 

Ich wäre gern "Merkel". Ich jedenfalls wüßte, was ich zu tun hätte. Zuerst einmal die richtige Merkel entsorgen, die uns den Verfall unserer Werte, den Verfall der Leichtigkeit des Seins im Alleingang eingebrockt hat.