Wahlbewerbung kleiner Parteien sinnlos?

publiziert 26.02.2016

 

Kleine Parteien nehmen im Wissen an Paralmentswahlen teil, dass sie keine Chance haben, in das Parlament einzuziehen. "Das sind oft Leute, die wenig rational und instrumentell denken. Sie gehen nicht von Erfolg aus, sondern davon, dass ihre Themen Anliegen sind, dier vertreten werden  sollten", so der Polititkwissenschaftler Joachim Behnke von der Zeppelin-Universität Friedrichshafen.

 

Das was kleine Parteien an Themen vertreten ist oftmals sinnvoll und es wert, darüber nachzudenken und ggf. diesen Vorschlag aufzugreifen und umzusetzen. Das Problem ist jedoch, dass diese Meinungen unmittelbar nach einer Wahl verpuffen, sich in Luft auflösen, sich niemand mehr daran erinnert. Allenfalls noch die Vertreter der kleinen Parteien, welche den jeweiligen Vorschlag zum Wahlkampfthema gemacht haben.

 

Diese kleinen Parteien haben nur dann eine Chance, dass in einem Parlament über ihre Vorschläge und Ideen gesprochen und mit offenem Ausgang diskutiert wird, wenn das betreffende Parlament mindestens zur Hälfte von Menschen aus dem Volk, also Bürgern besetzt ist, die keiner Partei angehören und in der Lage sind, gegen die etablierten Parteien diese Vorschläge und Ideen auf die Tagesordnung zu setzen. Alles andere ist nicht hilfreich und zielführend.

 

 

Die kleinen Parteien sollten sich alle miteinander dafür stark machen, dass das Wahlrecht in Bund und Ländern so geändert wird,

dass jedes Parlament mindestens

zur Hälfte den parteilosen Bürgern vorbehalten ist.

 

 

Mein Anliegen an die kleinen Partenen ist, nicht nur Ideen verfolgen, sie in einer Art Momentaufnahme publizieren, sondern wirklich um diese kämpfen. Dieser Kampf geht nur über das Wahlrecht. Hierzu auch Blog # 46.