Kindergeldabzocke

publiziert 10.08.2018

 

 

Ein Aufschrei geht derzeit durch Deutschland. Thema (Zitat Bild, Simon Schütz):

 

Brisanter Rekord: Fast 270 000 Kindergeldempfänger leben im Ausland! 

 

Der Skandal: Unter den Beziehern gibt es immer mehr Betrüger!

 

Und auf Bild auch: 

 

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) macht gegen den organisierten Missbrauch beim Kindergeld durch EU-Ausländer mobil! ENDLICH!Mit einem verstärkten Datenaustausch zwischen Familienkassen, Sozialbehörden, Finanzämtern und den Behörden der Herkunftsländer sollen Kindergeldbetrüger ausfindig gemacht werden. Die Familienkassen wollen zudem einen tagesaktuellen Meldedatenabgleich zwischen den Meldebehörden und Sozialleistungs- bzw. Steuerbehörden einrichten.

 

Da wird das, was eingespart werden kann, gleich wieder durch das Aufblähen der Behörden verpulvert. 

 

 

Mein Vorschlag

 

Der Ausländer, der in Deutschland lebt- und arbeitet oder nur so tut, als ob -, und dessen Kinder im Heimatland leben, bekommt nur das Kindergeld, wie es im Heimatland bezahlt wird. Auszahlung vom Heimatland, Abrechnung zwischen den Staaten, also Rumänien und Deutschland, Polen und Deutschland. 

 

Damit wäre gesichert, dass nur für so viele Kinder von Deutschland Kindergeld gezahlt wird, wie tatsächlich Kinder vorhanden sind. Die Heimatländer wären dann auch davor geschützt, für ein Kind, das aus Deutschland Kindergeld bekommt, nochmal Kindergeld zu bezahlen. 

 

Wenn ein Ausländer aber in Deutschland voll berufstätig ist und in die Sozialkassen einzahlt, dann soll er das Kindergeld erhalten, wie es der Deutsche auch bekommt. Also Minimum 195 EUR/Monat, auch wenn das Kind im Heimatland lebt. Das Mehr an Kindergeld kann dann wie gehabt ausgezahlt werden.  

 

Ausgeschlossen wären dann "Selbständige", Minijobber und andere mehr, welche die Sozialkassen belasten, anstatt einzuzahlen, oder sich anderweitig durchmogeln.