Raffzahn Spitzenverband GKV

publiziert 04.01.2017

 

 

Über den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen GKV ist in den Medien im Dezember 2017 folgender Bericht publiziert:

 

Was soll man dazu sagen? Die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen reklamiert für den von ihr geleiteten Verband bzw. die angehörigen gesetzlichen Krankenkassen Gerechtigkeit: Der Staat soll den gesetzlichen Krankenkassen für Hartz-IV-Empfänger gefälligst einen Monatsbeitrag leisten, der ausreichend bemessen ist. Hier weiß die Vorstandsvorsitzende Doris Pfeiffer, wie man Gerechtigkeit schreibt und was das ist. 

 

Der gleiche Verband war sich nicht zu schade, durch seine Satzung gleichzeitig die Grundlage dafür zu legen bzw. aufrecht zu erhalten, dass die gesetzlichen Krankenkassen ihre gesetzlich freiwillig Versicherten Mitglieder faktisch per Betrug um Beitragsanteile erleichtern können: Beim privat versicherten Ehegatten wird dessen Einkommen bei der Bemessung des Mitgliedsbeitrags des freiwillig versicherten Mitglieds mit einbezogen, ist der Ehegatte aber gesetzlich versichert, wird der Beitrag für das Mitglied dagegen nur aus dessen eigenem Einkommen bemessen. 

 

Damit wird das freiwillig gesetzlich versicherte Mitglied, dessen Partner privat versichert ist, abgezockt, im Grundsatz betrogen - von den gesetzlichen Krankenkassen auf der Grundlage der Satzung des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen.  

 

Wer mehr zur Vorhaltung wissen will, wird auf Seite GKV und Securvita mit Unterseiten fündig.