#17010: Geschäftsmodell Ausschleuser

Bild: zeit.de
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Abschiebungen über die nächste Grenze könnte ein Geschäftsmodell sein - das des organisierten Ausschleusers. Der Staat sammelt die Abzuschiebenden ein, bringt sie in grenznahe Bereiche, uns setzt sie mit einem one-way-ticket in einen Ausschleuser-Bus. Nicht so unzivilisiert in einen geschlossenen Lkw wie links abgebildet. Der fährt dann nach Wahl des Abgeschobenen über die Grenze, bis knapp dahinter oder gar nach Athen oder Rom. Das müsste doch durch das Dublin-Abkommen gedeckt sein: Asylanten müssen im ersten EU-Land Asyl beantragen, welches sie betreten. Und Illegale haben schon überhaupt kein Aufenthaltsrecht.

 

Diesem Geschäftsmodell müssten sogar die diversen Menschenrechtsorganisationen zustimmen, denn niemand wird in ein Land abgeschoben, in dem er verfolgt wird. Höchstens zur Feststellung seiner diversen Identitäten und damit er dann dort - zwar aussichtslos aber immerhin - erneut Asylantrag stellen kann.

 

Haben sie sich schon mal mit meinem Volksantrag befasst?


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