#2018-175 Sind die "Reichsbürger" oder die Journalisten doof?

Auszug aus einem Bericht in de Waiblinger Kreiszeitung vom 01.09.2018
Auszug aus einem Bericht in de Waiblinger Kreiszeitung vom 01.09.2018

Diese Frage stellt sich hier nicht: Es sind die Journalisten! Denn das Deutsche Reich lebte auch noch in 1973 und bis heute. 

 

Die Bundesverfassungsrichter haben in BVerfGE 2 BvF 1/73 vom 31.07.1973 unter Randnotiz 77 ff. unter anderem verkündet: "Das Grundgesetz - nicht nur eine These der Völkerrechtslehre und der Staatsrechtslehre! - geht davon aus, daß das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte noch später untergegangen ist; das ergibt sich aus der (Anm.: damaligen) Präambel, aus Art. 16, Art. 23, Art. 116 und Art. 146 GG. Das entspricht auch der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, an der der Senat festhält. Das Deutsche Reich existiert fort (BVerfGE 2, 266 [277]; 3, 288 [319 f.]; 5, 85 [126]; 6, 309 [336, 363]), besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig. (Dazu auch Seite BRD-Gründung legal?)

 

Also, bitte, wer publiziert Unwahrheiten: Kritische Bürger, die gerne als Reichsbürger diffamiert werden, oder tumbe Journalisten?