#2018-244 So werden Witwer und Witwen vom Staat abgezockt

Bild: verbraucherforum-info.de
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Das Kleingedruckte unten im Bild lautet: "Eigenes Einkommen oder Einkünfte mindern die Witwenrente." Ein passender Bericht dazu. Zitat: "Als Hinterbliebene bekommen die beiden einen gewissen Prozentsatz des zum Todeszeitpunkt eingefrorenen Rentenanspruchs ihrer verstorbenen Ehemänner. Davon wird jedoch jeder Arbeitslohn, den eine Witwe über den Freibetrag von 845,59 Euro hinaus erwirtschaftet, angerechnet, ..."

 

Da zeigt sich einmal mehr, dem Staat ist nur wichtig, Kohle zu vereinnahmen, und genauso, wie Versicherer sich im Versicherungsfall mit allen Mittel um Zahlungen drücken wollen, drückt sich der Staat um die Herausgabe von fälligen Ansprüchen in Geld. Nur: der Staat macht die Gesetze, und kann damit selber bestimmen, ob sein Handeln gerecht ist. Und wenn nicht: Egal. Im Grundsatz sollte jeder bis zur Pfändungsfreigrenze gemäß § 850c ZPO verdienen können, ohne dass der Staat Geld abgreift oder Aufrechnung erklärt. Steuern ausgenommen.