#2020-110 Bogenschlag von Amthor zum Gerichtsvollzieher

Bild: zdf.de
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In der Sendung Marcus Lanz vom 17.06.2020 äußerte sich Ex-Abgeordneter Bosbach, was man als Abgeordneter tunlichst vermeiden sollte: im eigenen Handeln für Dritte den "unmittelbaren eigenen Vorteil" mit zu verfolgen. Diesem Credo hat Abgeordneter Amthor nicht entsprochen.

 

Jetzt aber der Bogenschlag zum Gerichtsvollzieher. Das, was Abgeordnete tunlichst zu unterlassen haben, um eine saubere  Weste zu behalten, genau das wird von den Landesregierungen bei den Gerichtsvollziehern (GVZ) praktiziert. Diese erzielen bei jeder Vollstreckung einen "unmittelbaren eigenen Vorteil", weil ihnen von den Regierungen die vereinnahmten Auslagen komplett, die Gebühren zum Teil überlassen werden. Also nix uneigennützig, sondern wirtschaftliche Vorteile werden abgegriffen, wenn der GVZ tätig wird. Rechtsstaat? Nix in Sicht, denn die Richter schützen die kriminellen GVZ.