Reichsbürger haben Recht

publiziert 21.10.2016

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Ausschnitt aus Waiblinger Zeitung, 20.10.2016. Ganzer Zeitungsbericht kann hier aufgerufen werden. 

 

Diese Seite aus dem aktuellen Anlass, dass nämlich ein "Reichsbürger" zur Abwehr der Beschlagnahme seiner legal besessenen Waffen auf Polizeibeamte geschossen und einen davon tödlich getroffen hat. 

 

Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik Deutschland zu Recht nicht als Staat an, behaupten zu Recht, dass das Deutsche Reich bis heute in den Grenzen von 1937 besteht.

 

Das Deutsche Reich ist weder durch die Kapitulation noch später untergegangen. Dies wurde von den Bundesverfassungsrichtern  bereits 1953 in der Entscheidung 1 BvL 104/52 (BVerfGE 2, 266 [277]) vom 07.05.1953 erstmals verkündet.

 

Das heißt, dass das Deutsche Reich noch heute formell in den Grenzen von 1937 besteht. Allerdings passierte nach der Kapitulation folgendes: 

  • Zu keiner Zeit wurde zwischen dem Deutschen Reich und den Kriegsgegnern ein Friedensvertrag geschlossen.
  • Auf dem von den Westmächten Großbritannien, Frankreich und den USA besetzten Gebiet wurde die Bundesrepublik Deutschland als Verwaltungsorgan ins Leben gerufen, ohne dass diese formell bzw. überhaupt als Staat gegründet wurde.
  • Auf dem von Russland besetzten Gebiet wurde als Gegenpol zur Bundesrepublik Deutschland die Deutsche Demokratische Republik ins Leben gerufen, ohne dass diese formell als Staat gegründet wurde.
  • Die Ostgebiete des Deutschen Reiches wurden von Polen annektiert. Unter der Schirmherrschaft der Siegermächte wurden diese Polen dann 1990 formell einverleibt - Rechtsgrundlage keine, außer man anerkennt das Faustrecht der Siegermächte als Rechtsgrundlage an. Mitbeteiligt die Regierungen der BRD und der DDR, für welche die Zustimmung zur "Abtretung" der Ostgebiete an Polen der Preis für die im Gegenzug erteilte Zustimmung der Siegermächte zur Wiedervereinigung war.

Damit ist das Deutsche Reich nach der Kapitulation in drei Bereichen besetzt worden, durch Polen, die DDR und die BRD, ohne dass es einen Friedensvertrag gegeben hat, auch keinen geben konnte, weil dieser vom Deutschen Reich hätte abgeschlossen werden müssen.

 

Das Deutsche Reich jedoch war seit 24.05.1949, der Einführung des Grundgesetzes, nicht mehr handlungsfähig, wie das Bundesverfassungsgericht in in BVerfGE 2 BvF 1/73 vom 31.07.1973 unter Randnotiz 77 ff. verkündet hat: "Das Deutsche Reich existiert fort (BVerfGE 2, 266 [277]; 3, 288 [319 f.]; 5, 85 [126]; 6, 309 [336, 363]), besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig." Vgl. hierzu die Ausführungen auf Deutsches Reich lebt als auch in der allgemeinen Begründung des zum als Volksantrag zum Landtag von BW am 10.10.2016 eingereichten Gesetzentwurf GeStDeRe.

 

Selbst die Bundesregierung zeigt auf ihrer homepage an, dass das Grundgesetz 1949 nur als "rechtliche und politische Grundordnung" konzipiert wurde (News blog, #102 bzw. Darum GGEinfG).  Also:

 

 

1949 wurde keine Bundesrepublik Deutschland als Staat gegründet.

 

 

Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 24.05.1949 nur zum Zweck der Verwaltung der von den Westmächten besetzten Gebiete konzipiert. Sie war - und ist - kein Staat.

 

 

BRD ist als Verwalter der Westgebiete des Deutschen Reiches konzipiert

 

Festzuhalten ist folgendes:

  • Die Bundesrepublik Deutschland wurde 1949 nur als Verwaltungsorganisation für den von den Siegermächten (West) besetzten Teil des Deutschen Reiches konzipiert. Sie wurde weder der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches noch ist sie identisch mit dem Deutschen Reich.
  • Die Bundesregierung ist faktisch der Geschäftsführer der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland. Die Bundesregierung wird nur als Bundesregierung bezeichnet, ohne die Regierung des Staates Bundesrepublik Deutschland zu sein, weil es einen Staat dieses Namens nicht gibt, ein solcher nie gegründet wurde.
  • Der Bundestag ist nicht der Gesetzgeber der Bundesrepublik Deutschland. Ein Gesetzgeber kann als solcher nur in einem Staat agieren, nicht aber in einer Verwaltungsorganisation. Der Bundestag ist sozusagen der Aufsichtsrat der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland, der die Regelungen beschließt, die nach der rechtlichen und politischen Grundordnung namens Grundgesetz nicht von der Geschäftsführung (Bundesregierung) beschlossen werden dürfen, sondern vom Aufsichtsrat (Gesetzgeber) zu beschließend sind. Dabei wird der Aufsichtsrat (Gesetzgeber) von der Geschäftsführung (Bundesegierung) beherrscht, beschließt mit der Mehrheit der Aufsichtsräte (Abgeordneten), die aus der Partei stammen, welche die Geschäftsleitung (Bundesregierung) stellt, faktisch kritiklos alles das, was diese zur Ausübung der Geschäftsführungstätigkeit benötigt oder für notwendig erachtet.
  • Die Landesregierungen sind analog zur Bundesregierung auch nur die Variante der Geschäftsführung eines der Länder, ohne dass diese formell Länder oder Staaten sind. Da die Geschäftsführung der Bundsrepublik Deutschland über die Beherrschung der Aufsichtsräte (Bundestag) das besetzte Reichsgebiet nicht einfach so nach Gutdünken beherrschen können soll, wurde der Bundesrat in der Grundordnung namens Grundgesetz mit erfunden. In diesem sitzen aber nicht die Aufsichtsräte der Länder (Gesetzgeber), sondern die Geschäftsführungen der Länder (Exekutive).
  • Die Landesgesetzgeber sind analog zum Bundestag nur die Variante des Aufsichtsrates, der die Geschäftsführung in den Ländern kontrollieren soll, tatsächlich aber von dieser beherrscht wird.

Die Bundesrepublik Deutschland ist damit sozusagen eine Art Gesellschaft, allerdings keine Variante einer GmbH in der die Geschäftsführer in gewissem Rahmen für alles haften, was sie tun, sondern allenfalls eine GojH, eine Gesellschaft ohne jegliche Haftung der Geschäftsführer.

 

 

Die Geschäftsführer und Aufsichtsräte der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland, eingeschlossen die der Länder, haften für nichts, können damit nach Belieben agieren.

 

 

Und "das Gute" für Geschäftsführer und Aufsichtsräte ist, dass, wenn ihnen die "Kohle" ausgeht, sie einfach Steuern erhöhen, Schulden nicht bedienen, oder gar neue Abgaben kreieren können. Sie können das, weil wir, das Volk, bei nichts mitreden, bei nichts mitentscheiden können: die Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland ist faktisch eine Art closed shop, eine Art geschlossene Gesellschaft und ein Selbstbedienungsladen für die Mitglieder der Geschäftsführung und der Aufsichtsräte bzw. der Parteien, denen diese angehören. Und folglich hat jede Partei eine Stiftung, wie die CDU die Konrad-Adenauer-Stiftung betreibt, an die Steuergelder verschoben werden ohne dass das Volk irgendeinen konkreten Nutzen davon hat. 

 

 

BRD-Gesetzgebung und Grundgesetz

 

 

Das Grundgesetz ist keine Verfassung!

 

 

Das Grundgesetz ist, wie die Bundesregierung auf ihrer homepage (Stand 21.10.2016) zu Recht ausführt, nur eine "rechtliche und politische Grundordnung" und die Grundlage für die Betreibung der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland. (Übrigens: Die Seite der Bundesregierung wurde nach dem Erscheinen dieser Seite geändert!)

 

 

Das Grundgesetz ist weder auf Bundesebene noch in den Ländern DIE gültige oberste Rechtsnorm, als die sie behauptet wird.

 

 

Das Grundgesetz ist im Grundsatz nur Klopapier. Es ist keine oberste Rechtsnorm und alles, was das Grundgesetz nicht untersagt, ist erlaubt - dem Aufsichtsrat (Gesetzgeber Bundestag). Dieser kann nach Belieben grundgesetzwidriges Recht installieren, wie er mag. So wurde zum Beispiel das gesamte von den Siegermächten aufgehobene Nazi-Recht am 30.05.1956 zu gültigem Bundesrecht gemacht.

 

So ist auch das Bundesverfassungsgerichtsgesetz BVerfGG grundgesetzwidrig, was den Bundesverfassungsrichtern völlig schnuppe ist. Kein Wunder, dass es deshalb den Rechtsweg gemäß Artikel 19 Abs. 4 GG nicht gibt, auf dem nur Verletzungen an den Bürgerrechten durch die "Staatsgewalt", Geschäftsführung und Aufsichtsrat und Richterschaft der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland, moniert werden können. (Anm.: Der Rechtsweg gemäß Artikel 19 Abs. 4 GG soll in Baden-Württemberg durch den eingereichten Volksantrag per Änderung des Artikel 67 Landesverfassung erstmalig in Deutschland eröffnet werden.)

 

Und es gibt auch keinen Rechtsweg, auf dem grundgesetzwidrige Gesetze selber wirksam beanstandet werden können - natürlich eingeschlossen das Bundesverfassungsgerichtsgesetz BVerfGG. Damit ist die gesamte gegebene Gesetzgebung allenfalls zufällig mit dem tatsächlichen Wortlaut des Grundgesetzes zu vereinbaren, auf jeden Fall aber jeglicher Kontrolle auf Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz entzogen.

 

Wir haben in Deutschland also ein Rechtssystem, dem es an einer qualifizierten Grundlage mangelt:

  • Es gibt keinen Staat Bundesrepublik Deutschland als Träger des Rechtssystems und des konkreten Rechts,
  • es mangelt ihm weiter an einer qualifzierten Verfassung, weil das Grundgesetz eben keine Verfassung, sondern nur eine Grundordnung ist

Das in der Bundesrepublik Deutschland gegebene Rechtssystem ist damit nur eine Art Hausordnung, wie sie in  Gesellschaften (juristische Person GmbH, AG, KGaA etc. etc.) von der Geschäftsführung erlassen werden, und nach denen sich die Mitarbeiter des Unternehmens zu richten haben. 

 

 

DDR ist als Verwalter der Mitte des Deutschen Reiches konzipiert

 

Die hier gemeinten Mittelgebiete des Deutschen Reiches beinhalten nicht die nach dem Krieg von Polen annektierten Gebiete, das reale Ostdeutschlnd!

 

Analog zur Bundesrepublik Deutschland wurde auch für den von Russland besetzten Teil des Deutschen Reiches eine Verwaltungsorganisation installiert: die Deutsche Demokratische Republik DDR. Diese war genauso wenig ein Staat, wie die Bundesrepublik Deutschland auch keiner war - und ist.

 

Auch dort gab es eine Regierung, einen Gesetzgeber, jeweils ebenfalls im Status einer Geschäftsführung und von Aufsichtsräten.

 

 

Die Wiedervereinigung von "Ost" und West

 

1990 gab es die Wiedervereinigung. Der so genannte Zwei-plus -Vier-Vertrag, beteiligt die vier Siegermächte  sowie die Pseudostaaten Bundesrepublik Deutschland (Westdeutschland) und die Deutsche Demokratische Republik (Mitteldeutschland!).

 

Allein an der Zusammensetzung lässt sich ableiten, dass 1990 weder die BRD noch die DDR souveräne Staaten waren, warum auch sollten sonst die vier Siegermächte an den Verhandlungen darüber teilnehmen, ob die BRD und die DDR zusammengehen können? So aber mussten die Siegermächte der Vereinigung der beiden Verwaltungsorganisationen BRD und DDR zustimmen.

 

 

Durch die Wiedervereinigung entstand aber kein Staat,

blieb die Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland eine Verwaltungsorganisation!

 

 

Im Zuge dieser Vereinigung der Verwaltungsorganisationen BRD und DDR wurde dann auch die Ostgrenze zu den Polen zugeschlagenen Ostdeutschland festgezurrt - bewirkt von den Siegermächten, die sich damit als die realen souveränen Herren über den Teil des Deutschen Reiches Ost, Mittel und West outeten.

 

 

Und alles ohne Friedensvertrag

zwischen dem Deutschen Reich und den Siegermächten!

 

 

Hätte also 1990 tatsächlich ein Staat namens Bundesrepublik Deutschland entstehen sollen, so hätte zuerst das Deutsche Reich liquidiert, oder die Bundesrepublik Deutschland zum Rechtsnachfolger des Deutschen Reches gemacht werden müssen. Beides ist nicht vollzogen worden. Auf die ausführlichen Ausführungen zum Volksantrag unter Darum GeStDeRe wird verwiesen.

 

 

Täuschung über die deutsche Verfassung

 

Im Grundgesetz von 1949 hat Artikel 146 folgende Fassung:

 

Artikel 146

Dieses Grundgesetz verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

 

Mit der Wiedervereinigung anno 1990 erhielt Artikel 146 folgende Fassung:

 

Artikel 146
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

 

Zu beachten:

 

 

Die Bundesrepublik Deutschland war

bis zur Wiedervereinigung kein Staat, und wurde

durch die Wiedervereinigung auch nicht zu einem Staat.

 

 

Die Bundesrepublik Deutschland blieb durch die Wiedervereinigung nach wie vor eine Verwaltungsorganisation. Was aber 1990 gemacht wurde, von der Geschäftsführung der Bundesrepublik Deutschland unter der Bezeichnung Bundesregierung, war in den Verträgen das Grundgesetz als gültige Norm zu vereinbaren. Kein Problem wenn man beachtet, dass sowohl die BRD als auch die DDR Verwaltungsorganisationen waren - und durch die Wiedervereinigung auch blieben.

 

Was hier faktisch passierte ist nichts anderes, als wenn es bei Kaisers's Tengelmann zur Übernahme durch EDEKA gekommen wäre (oder doch noch kommt): das eine Unternehmen geht im anderen auf, die bei EDEKA gegebenen firmeninternen Regelungen hätten künftig auch in allen von Kaiser's Tengelmann übernommenen Filialen Anwendung gefunden, und der Name Kaiser's Tengelmann wäre untergegangen. Genauso, wie der Name DDR untergegangen ist.

 

Nichts anderes wurde mit der Wiedervereinigung vollzogen, weil sich eben nicht zwei Staaten, sondern zwei Verwaltungsorganisationen zusammengetan haben.

 

Mit der Wiedervereinigung aber wurde - trickreich, trickreich - das Grundgesetz zur Verfassung erhoben, obwohl die Bundesrepublik Deutschland kein Staat war und auch durch die Wiedervereinigung kein Staat wurde. Denn allein durch die Erhebung der "rechtlichen und politischen Grundordnung" namens Grundgesetz zur Verfassung, wurde kein Staat namens Bundesrepublik Deutschland geboren.

 

Ein Staat namens Bundesrepublik Deutschland wäre nur dann entstanden, wenn die Wiedervereinigung von BRD und DDR zum Wiederaufleben des Deutschen Reiches geführt hätte, wie es ja vorgesehen war - vgl. die Ausführungen in der Begründung zum Volksantrag. Danach hätte das Deutsche Reich in Bundesrepublik Deutschland oder Deutschland oder wie auch immer umbenannt werden können/müssen.

 

Allerdings: Dies hätte bewirkt, dass das gesamte deutsche Volk über die Verfassung hätte abstimmen müssen.

 

Durch den Trick der Erhebung der Grundordnung Grundgesetz zur Verfassung ist im Grundsatz die Regelung in Artikel 146 ausgehebelt worden, die seit 1990 gilt. Seither behaupten Geschäftsführung der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland und die Aufsichtsräte (Bundestag), dass es keiner Abstimmung der Bürger über den Status des Grundgesetzes bedarf: sie seien ausreichend legitimiert. So der Petitionsausschuss des deutschen Bundestages.

 

Damit hat das deutsche Volk das Problem, dass es aus eigener Kraft weder die Bundesrepublik Deutschland zu einem Staat, noch das Grundgesetz zu der Verfassung dieses Staates machen kann.

 

 

Die Zwangsmitgliedschaft

 

Die "Mitgliedschaft" in der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland wird mit der Geburt begründet - soweit es sich nicht um Mitlgieder handelt, die vor dem 24.05.1949 geboren wurden. Letztere wurden mit dem 24.05.1949 zwangsweise aus dem Deutschen Reich in die Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland verschoben, ohne dass sie darüber entscheiden konnten, ob sie mit der Übertragung ihrer Person einverstanden sind.

 

Also ist jeder Bürger in dem von der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland mit und seit dem 24.05.1949 begründeten Rechtssystem gefangen.

 

Über uns sozusagen eine Käseglocke, aus der es kein Ausbrechen gibt:

 

 

Das Recht auf Bestimmung des Volkes,

ob es das Grundgesetz als oberste Norm haben will, gibt es nicht.

 

 

Dieses Recht wird uns vorenthalten. Es wird nochmals auf die Ausführungen auf Provisorium Grundgesetz verwiesen.

 

Und ein Recht, auf Bundesebene per Volksantrag oder Volksentscheid die Abstimmung über das Grundgesetz einzufordern, ist von der "Staatsgewalt" nicht installiert. Zitat Wikipedia unter Nr 3 Rahmenbedingungen in Deutschland:

 

"Auf gesamtstaatlicher Ebene besteht in Deutschland für die Bürger keine Möglichkeit Vorlagen jeglicher Art unmittelbar in den Bundestag einzubringen."

 

Das heißt, dass Geschäftsführung und Aufsichtsräte der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland durch selbst erlassene Regelungen jeden Angriff der Bürger in ihre souveräne Beherrschung Deutschlands wirksam verhindern.  

 

Die einzige Möglichkeit, auf Bundesebene die Macht der gegebenen herrschenden Klasse (Parteien) über Deutschland zu brechen, ist bei Bundestagswahlen in allen Wahlkreisen nur parteilose Bürger zu wählen. Dann würden im nächsten Bundestag 299 parteilose Bürger 299 Mitgliedern von Parteien gegenübersitzen. Dann, und nur dann, könnte von diesen parteilosen Abgeordneten eine Volksabstimmung über das Grundgesetz herbeigeführt werden. (Hierzu wird noch vorgetragen werden, auf der Seite an die Macht auf Bundesebene.)

 

 

Die Rolle der rechtsprechenden Gewalt

 

Die rechtsprechenden Gewalt hat in der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland die Aufgabe, die Einhaltung der von der Geschäfsführung der Bundesrepublik Deutschland erlassenen oder über die Beherrschung der Aufsichtsräte bewirkten Regelungen zu bewirken. Sie enscheidet über Streitigkeiten der zwangsweisen Mitglieder in der Verwaltungsorganisation, egal ob es sich um Streitigkeiten zwischen Bürger und Bürger oder Bürger und Unternehmen oder dem Staat handelt.

 

Vor allem aber ist es die erklärte Aufgabe der rechtsprechenden Gewalt, den Staat vor jeglichen Beanstandungen zu schützen:

Der Staat macht keine Fehler, sein Handeln ist untadelig.  Diese Position gegen jeden Angriff  der Bürger abzusichern, indem dieses jeglicher qualifizierten Grundlage entbehrende "Rechts"-System als legitim dargestellt wird, obwohl es illegitim ist, ist Aufgabe der Abteilung rechtsprechende Gewalt der Verwaltungsorganisation Bundesrepublik Deutschland.

 

Um dies zu erreichen war und ist es für Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Bundesrepublik Deutschland absolut notwendig, dass sie die rechtsprechende Gewalt, also die Richterschaft, beherrschen. Und es bedarf vor allem Richtern, wie es sie unter Hitler in ausreichendem Maß gegeben hat, Typen wie einen Freisler, die sich nicht zu schade sind, das illegitime "Rechts"-System absolut vorsätzlich zu schützen.

 

Genau dies machen Richter. Sie beugen mit absolutem Vorsatz Recht, indem sie z. B.

  • als ungesetzliche Richter "Recht" sprechen (hierzu die Allgemeine Begründung des Artikel 4 des Volksantrags GeStDeRe)
  • auf grundgesetzwidrigem Recht "Recht" sprechen.

Fazit: Richter sind Verbrecher, denn Rechtsbeugung gemäß § 339 StGB ist gemäß § 12 Abs. 1 StGB ein Verbrechen, weil sie mit einem Strafmaß von mindestens einem Jahr Gefängnis belegt ist.

 

§ 339 StGB Rechtsbeugung
Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.

 

Das Problem für uns Bürger dabei ist: wenn das Grundgesetz keine Verfassung, sondern nur trotz der Bezeichnung als Verfassung nach wie vor nur eine "rechtliche und politische Grundordnung" und damit kein Recht im Sinne von Recht in einem Rechtsstaat ist, dann begehen Richter bei Ignoranz der grundgesetzlichen Bestimmungen auch keine Rechtsbeugung, weil sie ja kein Recht im herkömmlichen Sinne beugen, sondern sich nur nicht an Verwaltungsregelungen halten, die unter der Bezeichnung Grundgesetz gegeben sind.

 

Das Problem für Richter dabei ist: das Grundgesetz ist laut Präambel des Grundgesetzes in allen Bundesländern gültiges Recht. Richter müssen sich also an das Grundgesetz halten. Das Problem für uns Bürger ist dabei wiederum: das Grundgesetz ist in keinem Bundesland eine gültige, wirksame Norm - und also braucht sich kein Richter (Landesbeamte) um die Inhalte des Grundgesetzes kümmern. Also sprechen Richter systematisch als nicht gesetzliche Richter "Recht", treffen Sachentscheidungen, zu denen sie lt. Bundesverfassungsgericht nicht berechtigt sind (Volksantrag Artikel 4 GeStDeRe, § 1 GesRiG).

 

Richtern geht das gesamte Grundgesetz als auch im Zweifelsfall jegliches sonstiges Recht am Arsch vorbei. SIE entscheiden, was Recht ist. Und wie kommen wir gegen solche Richter vom Typus eines Freisler an? Gar nicht! Also:

 

 

Auf der Grundlage dieser Sachverhalte können die Parteien die Bundesrepublik Deutschland völlig willkürlich betreiben.

Richterpack schützt die Herrschaft, und partizipiert selber davon.

 

 

Deshalb: Reichsbürger haben definitiv Recht, ...

... wenn sie der Bundesrepublik Deutschland den Status als Staat absprechen, dem Grundgesetz und Gerichten etc. gemäß nebenstehendem Bericht jegliche Legitimation absprechen.

 

Daran ändert jedoch nichts, dass sich auch die Reichsbürger dem Handeln des "Staates" unterwerfen müssen, so lange es keine Möglichkeit gibt, sich gegen diese Willkürherrschaft wirksam zur Wehr zu setzen.

 

Was aber zu beanstanden ist, ist, dass sich die Leute, die sich zu den Reichsbürgern zählen, isolieren. Sie bilden eine kleine verschworene Gemeinschaft, leben ihren Standpunkt aus. Was sie - leider - nicht tun, ist, den Staat zu fordern, Auskunft zu erteilen, ob die BRD ein Staat ist. Allein diese Auskunft kann ihren Standpunkt stützen - oder auch nicht. 

 

Also was tun? Mehr auf Seite Die Mythen der Reichsbürger.